Stephen Chidwick verkürzt den Rückstand auf Kenny in der Preisgeldrangliste nach seinem Sieg bei der Triton.
Stephen Chidwick hat das Triton Poker Turnier in Jeju gewonnen und ist damit der zweite Spieler in der Geschichte, der über 70 Millionen Dollar an Preisgeldern verdient hat. Sein Erfolg hat den Kampf um die Führung in der weltweiten Poker-Preisgeldrangliste weiter angeheizt.
Im Rahmen einer weiteren Etappe der prestigeträchtigen Triton Poker Super High Roller Series auf der Insel Jeju bestätigte Stephen Chidwick erneut seinen Status als einer der stärksten Turnierspieler der Gegenwart. Der Engländer gewann nicht nur das Short Deck Turnier mit einem Buy-in von $200.000, sondern wurde auch der zweite Spieler in der Geschichte, der die Marke von $70.000.000 an Karrierepreisgeldern überschritten hat. Sein Erfolg war das Hauptereignis der Serie und sorgte erneut für Spannung im Kampf um die Führung in der weltweiten All-Time-Money-List. Die größten Preisgelder der Geschichte: Chidwick verkürzt Rückstand auf Kenney Nach seinem Sieg im Short Deck erhöhte Chidwick seine gesamten Live-Preisgelder auf $71.700.000 und rückte damit dem unangefochtenen Spitzenreiter Bryn Kenney näher, der mit $78.400.000 weiterhin auf Platz eins steht. Im elitären „$70-Millionen-Club“ befinden sich nun nur noch zwei Spieler: Kenney und Chidwick. Obwohl der Abstand zwischen ihnen weiterhin beträchtlich ist, verkürzt Chidwick diesen kontinuierlich – insbesondere angesichts des dichten Zeitplans der teuren Turniere auf Jeju, bei denen beide Top-Spieler weiterhin antreten. Bemerkenswert ist, dass alle drei Triton-Titel in Chidwicks Karriere genau im Short Deck-Format gewonnen wurden – einer Pokervariante, bei der die Karten Zwei bis Fünf aus dem Deck entfernt werden, was das Spiel dynamischer macht und die Varianz erhöht. Für Chidwick wurde dieses Format zu seinem „Goldformat“. Top 10 Spieler nach Preisgeldern in der Geschichte des Pokers Hier ist das aktuelle Top-10-Ranking der Spieler nach Gesamtpreisgeldern in Live-Turnieren (All Time Money List), das nicht nur die Erfolge bei Triton, sondern auch bei anderen großen Serien weltweit widerspiegelt: 1. Bryn Kenney — $78.400.000 2. Stephen Chidwick — $71.700.000 3. Jason Koon 4. Mikita Badziakouski 5. Justin Bonomo 6. [Namen und Summen in der Quelle nicht angegeben] 7. [Namen und Summen in der Quelle nicht angegeben] 8. [Namen und Summen in der Quelle nicht angegeben] 9. [Namen und Summen in der Quelle nicht angegeben] 10. [Namen und Summen in der Quelle nicht angegeben] In den Top 3 liegen Bryn Kenney, Stephen Chidwick und Jason Koon. Alle drei dominieren nicht nur das weltweite Ranking, sondern auch das Triton Poker Ranking, das als wichtigster Maßstab für Highroller gilt. Kampf um die Führung: Kenney, Chidwick und Koon Chidwicks zweiter Platz im weltweiten Ranking hindert ihn nicht daran, im angesehenen Triton Poker Ranking auf Platz drei zu stehen. Jason Koon, Inhaber von zwölf Triton-Titeln, belegt derzeit den zweiten Platz in diesem Ranking und liegt bei den Live-Preisgeldern auf Rang drei. Im Jahr 2025 gewann Koon bereits eine Etappe der Triton Super High Roller Series in Montenegro und holte sein zweites WSOP-Armband, womit er Justin Bonomo überholte und in die Top 3 des weltweiten Rankings aufstieg. Dennoch bleibt Koons Vorsprung bei Triton weiterhin beeindruckend – die nächsten Verfolger liegen fast $15.000.000 zurück. Kenney selbst baut seinen Vorsprung weiter aus: In diesem Sommer fügte er seinen Preisgeldern über $2.400.000 bei der WSOP hinzu, indem er den zweiten Platz im $50.000 Poker Players Championship und den vierten Platz im $250.000 Super High Roller belegte. Bereits in dieser Woche erreichte er auf Jeju seinen 20. ITM bei Triton, indem er den 10. Platz im $25.000 WPT Global Slam belegte und $130.000 gewann. Diese Konstanz von Kenney unterstreicht, wie schwierig es für Chidwick und Koon sein wird, ihn in naher Zukunft einzuholen – trotz ihrer Erfolge. Details zu Chidwicks Triumph: Sieg von Anfang bis Ende Das Short Deck Turnier mit einem Buy-in von $200.000 wurde auf Wunsch der Spieler in den Zeitplan der Jeju II Super High Roller Series aufgenommen und verzeichnete 61 Entries, was einen Preispool von $12.200.000 ergab. Chidwick startete als klarer Chipleader am Finaltisch und gab die Führung bis zum Sieg nicht mehr ab. Ein solcher „Wire-to-Wire“-Triumph ist selbst unter Highrollern eine Seltenheit. Für Chidwick war dies der größte erste Preis seiner Karriere – $3.455.000. Mehr gewann er nur für den vierten Platz beim Triton Million for Charity 2019, wo sein Preisgeld $5.368.947 betrug. Den zweiten Platz belegte Kiat Lee aus Malaysia, der $2.465.000 erhielt – das beste Ergebnis seiner Karriere. Dritter wurde Rene Van Krevelen aus den Niederlanden, der $1.591.000 gewann – ebenfalls ein persönlicher Rekord. Abschlusstabelle des Finaltisches Triton Super High Roller Series Jeju II $200K Short Deck PLPF 1. Stephen Chidwick — $3.455.000 2. Kiat Lee — $2.465.000 3. Rene Van Krevelen — $1.591.000 4. [Name und Summe in der Quelle nicht angegeben] 5. [Name und Summe in der Quelle nicht angegeben] 6. [Name und Summe in der Quelle nicht angegeben] 7. [Name und Summe in der Quelle nicht angegeben] 8. [Name und Summe in der Quelle nicht angegeben] Das Turnier war eines der meistdiskutierten Events der Serie, und Chidwicks Erfolg zeigte erneut seine Fähigkeit, in den schwierigsten Feldern und riskantesten Formaten zu dominieren. Kurz zum Short Deck Format und den Besonderheiten des Turniers Short Deck (oder 6+ Hold’em) ist eine Variante des No Limit Hold’em, bei der die Karten Zwei bis Fünf aus dem Deck entfernt werden, sodass nur noch 36 Karten übrig bleiben. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit starker Hände und macht das Spiel aggressiver und dynamischer. Dieses Format ist besonders bei Highrollern beliebt, da es nicht nur technisches Können, sondern auch die Fähigkeit erfordert, sich schnell an die wechselnde Dynamik des Tisches anzupassen. Triton Poker Turniere zeichnen sich traditionell durch hohe Buy-ins, große Preispools und die stärksten Spielerfelder aus der ganzen Welt aus. Ein Sieg in einem solchen Turnier ist ein Beweis für höchstes Können und psychologische Stabilität. Was das für Spieler in PPPoker Clubs bedeutet Diese Nachricht ist ein ausgezeichneter Anlass, über die eigene Pokerentwicklung nachzudenken. Erstens zeigen Chidwicks Erfolge im Short Deck, dass das Erlernen neuer Formate zu einem Wettbewerbsvorteil werden kann. In den PPPoker Clubs finden regelmäßig Turniere im 6+ Hold’em statt – probiere dich in diesem Format aus, um dein Pokerarsenal zu erweitern und deine Erfolgschancen zu steigern. Zweitens ist Chidwicks Geschichte ein Beispiel dafür, wie die regelmäßige Teilnahme an prestigeträchtigen Serien und das konstante Spiel gegen die stärksten Gegner nicht nur die Preisgelder erhöhen, sondern auch das eigene Spielverständnis auf ein neues Level heben. Nutze die Möglichkeiten der PPPoker Clubs für regelmäßige Praxis in verschiedenen Feldern und Formaten – das ist der Schlüssel zum Wachstum deiner Skills. Und schließlich: Verfolge die Erfolge der Top-Spieler und analysiere ihren Stil – auch wenn du nicht auf so hohen Limits spielst, lassen sich viele strategische Ansätze und Entscheidungen auch in den Online-Turnieren deines Clubs anwenden. Lerne von den Besten und scheue dich nicht zu experimentieren – so ebnest du dir den Weg zu großen Erfolgen.