Phil Ivey schied als Erster mit Assen beim Triton $200k in Jeju aus
Phil Ivey war der erste Spieler, der beim rekordverdächtigen Triton Invitational in Jeju nach einer unglücklichen Hand mit Pocket Aces ausschied. Das Turnier verzeichnete eine Rekordzahl an Teilnehmern.
Phil Ivey war der erste Spieler, der beim rekordverdächtigen $200.000 Triton Invitational in Jeju, Südkorea, ausschied, nachdem seine Pocket Aces in einem der größten Pots des Turniers nicht hielten. Rekordstart beim Triton Invitational in Jeju In diesem Jahr findet die prestigeträchtige Triton Super High Roller Series zum ersten Mal ihr Invitational in Asien aus, und zwar im Les A Casino in Jeju, Südkorea. Das Turnier mit einem Buy-in von $200.000 verzeichnete eine Rekordbeteiligung: 60 Paare – jeweils ein eingeladener Spieler (Invitee) und ein Profi (Pro). Damit wurde der bisherige Rekord aus dem Mai beim Triton Invitational in Montenegro übertroffen, wo 48 Paare teilnahmen. Triton-CEO Andy Wong bezeichnete diese Zahlen als „phänomenale Leistung“ und betonte, dass das Invitational-Format sowohl Amateure als auch Profis anzieht. Laut Wong schätzen die Eingeladenen die Möglichkeit, sich mit Profis auf Augenhöhe zu messen, während die Profis die Chance erhalten, gegen neue Gegner zu spielen, für die Poker in erster Linie Spiel und Wettbewerb ist. Am ersten Tag des Turniers spielen die Eingeladenen und Profis in getrennten Feldern, am zweiten Tag werden sie zu einem gemeinsamen Feld zusammengeführt. Das sorgt für eine einzigartige Dynamik und gibt Spielern unterschiedlicher Spielstärke die Möglichkeit, sich zu beweisen. Phil Ivey: Fehlstart trotz erfolgreicher Serie Der fünffache Triton-Champion und einer der bekanntesten Spieler der Gegenwart, Phil Ivey, kam in Topform zum Invitational. Bereits bei der aktuellen Serie in Jeju erreichte er zwei Finaltische und gewann das Haupt-Bounty in Höhe von $400.000 beim $40K NLH Mystery Bounty. Doch sein erster Versuch im $200.000 Invitational endete äußerst unglücklich – Ivey war der erste Spieler, der aus dem Turnier ausschied, nachdem er gleich zu Beginn einen riesigen Pot verlor. Dies war nicht das erste Mal, dass Ivey beim Invitational früh ausschied: Ähnliches passierte bereits bei der Triton Super High Roller Series auf Zypern. Diesmal entschied sich alles buchstäblich in der ersten Hand des Tages. Schlüsselhand: Iveys Asse gegen das Set von Lazauninkas In einer der ersten Hände des Turniers eröffnete der litauische Profi Gytis Lazauninkas mit einem Raise auf 2.500 bei einem Startstack von 295.000. Phil Ivey, am Button mit 212.000 Chips, machte einen 3-Bet auf 10.000. Lazauninkas callte. Am Flop 4♣ 9♦ 2♥ checkte Lazauninkas, woraufhin Ivey 15.000 setzte. Der Litauer callte erneut. Der Turn brachte die 3♦, und wieder checkte Lazauninkas. Ivey setzte seine Aggression fort und setzte 45.000. In diesem Moment ging Lazauninkas mit 250.000 All-in, was Iveys Stack abdeckte und ihn vor die Entscheidung stellte, das Turnierleben zu riskieren. Ivey überlegte lange, um die Range seines Gegners einzuschätzen, entschied sich aber schließlich für den Call. Lazauninkas zeigte 9♥ 9♣ – ein Set Neunen, während Ivey A♣ A♥ aufdeckte. Der River brachte die 3♣, die Ivey nicht half, Lazauninkas aber zum Full House machte. Damit schied Ivey aus dem Turnier aus und sein Weg beim Invitational endete bereits zu Beginn. In dieser Hand erreichte der Pot unglaubliche 445 Big Blinds – einer der größten Pots zu Beginn eines Turniers dieser Größenordnung. Ivey begab sich zum Re-Entry-Tisch und war der erste, der einen weiteren Buy-in in den bereits wachsenden Preispool einzahlte, der zu diesem Zeitpunkt $24.000.000 betrug. Format und Besonderheiten des Triton Invitational Das Triton Invitational ist ein einzigartiges Turnier, bei dem sowohl eingeladene Amateure als auch professionelle Spieler teilnehmen. Am ersten Tag sind sie in zwei Felder aufgeteilt, was frühe Duelle zwischen Profis verhindert und Amateuren die Möglichkeit gibt, sich zu beweisen. Ab dem zweiten Tag werden alle Teilnehmer zusammengeführt und der Kampf um die größten Preisgelder beginnt. In diesem Jahr findet das Turnier im Rahmen des zehnjährigen Jubiläums der Triton-Serie statt, was das Interesse zusätzlich steigert. Der Preispool überstieg bereits zu Beginn $24.000.000, was dieses Invitational zu einem der bedeutendsten Poker-Events des Jahres macht. Das Turnier kann über den offiziellen Triton-Livestream, die Triton Plus Poker App sowie erstmals auch über die Live-Berichterstattung von PokerNews verfolgt werden. Vor Ort ist PokerNews-Redakteur Eliot Thomas, der auf Poker-Events spezialisiert ist und zuvor bereits über Serien wie die World Series of Poker und die European Poker Tour berichtet hat. Turnierstand und Preisgelder (zum Zeitpunkt von Iveys Ausscheiden) Zum Zeitpunkt von Phil Iveys Ausscheiden betrug der Preispool des Turniers $24.000.000, und es waren noch 60 Paare (120 Spieler) im Rennen. Ivey war der erste Ausgeschiedene und nutzte anschließend die Möglichkeit zum Re-Entry. Nachfolgend die wichtigsten Turnierdaten zu diesem Zeitpunkt: Turniername: $200.000 Triton Invitational Austragungsort: Les A Casino, Jeju, Südkorea Datum: Turnierstart – Freitag (genaues Datum im Original nicht angegeben) Teilnehmer: 60 Paare (120 Spieler: Eingeladene und Profis) Preispool: $24.000.000 (zum Zeitpunkt von Iveys Ausscheiden) Erster Ausgeschiedener: Phil Ivey Schlüsselhand: Phil Ivey (A♣A♥) vs Gytis Lazauninkas (9♥9♣), Pot – 445 Big Blinds Zitate und Kommentare der Organisatoren Triton-CEO Andy Wong betonte, dass das Wachstum der Teilnehmerzahlen ein „sensationeller Erfolg“ sei und hob die Attraktivität des Invitational-Formats für alle Spielertypen hervor. Seiner Meinung nach schätzen die Eingeladenen die Möglichkeit, auf Augenhöhe mit Profis zu spielen, während die Profis die Chance genießen, auf neue Gegner zu treffen, für die Poker vor allem Vergnügen und Wettbewerb bedeutet. Was das für PPPoker-Clubspieler bedeutet Für Mitglieder der PPPoker-Clubs ist diese Nachricht ein hervorragendes Beispiel dafür, dass selbst die erfahrensten und erfolgreichsten Spieler in einer einzigen Hand ausscheiden können. Selbst mit einer so starken Hand wie Pocket Aces hängt das Ergebnis von vielen Faktoren ab – von der Turnierstruktur bis zu den Aktionen der Gegner. Das unterstreicht die Bedeutung von Disziplin und der Fähigkeit, mit Rückschlägen umzugehen. Das Format des Triton Invitational, bei dem Amateure und Profis zunächst getrennt und später zusammengeführt werden, zeigt, wie wichtig die Vielfalt der Teilnehmer für die Dynamik eines Turniers ist. Auch in den PPPoker-Clubs kann man Gegner unterschiedlicher Spielstärke treffen, und die Fähigkeit, sich an verschiedene Spielstile anzupassen, ist der Schlüssel zum Erfolg. Schließlich zeigt das Beispiel von Phil Ivey: Selbst nach einem Rückschlag gibt es immer die Möglichkeit, ins Spiel zurückzukehren, wenn das Turnierformat es erlaubt. Nutzt solche Chancen in den Clubturnieren von PPPoker, um Erfahrung zu sammeln und nach unglücklichen Händen nicht den Kampfgeist zu verlieren.