Nicolas Bokowski wurde als Spieler der Serie EMPC 2026 in Tallinn ausgezeichnet

In Tallinn ist das Pokerfestival EMPC 2026 zu Ende gegangen, bei dem Nicolas Bokowski als bester Spieler der Serie hervorging und seine Konkurrenten im Leaderboard überholte.

In Tallinn ging das Festival der European Mixed Poker Championship (EMPC) 2026 zu Ende, das im Olympic Park Casino unter der Schirmherrschaft von Olybet Poker stattfand. Der Hauptakteur der Serie war der deutsche Spieler Nicolas Bokowski, der während der gesamten Woche ein konstant hohes Niveau zeigte und sich den Titel „EMPC Spieler der Serie“ sicherte. Im Leaderboard setzte er sich gegen den Engländer Seun Oluwole und seinen Landsmann Philipp Krieger durch, die den zweiten bzw. dritten Platz belegten. Überblick über das EMPC 2026 Festival: Formate, Teilnehmer und Preisgelder Die EMPC 2026 Serie umfasste 12 Turniere in verschiedenen Mixed-Game-Formaten mit Buy-ins von 200 bis 1.500 Euro. Insgesamt wurden 856 Entries verzeichnet, und der gesamte Preispool betrug 371.070 Euro. Unter den Teilnehmern und Preisträgern befanden sich sowohl erfahrene Profis als auch Amateure, was das wachsende Interesse an Mixed-Games im Poker unterstreicht. Besonders viel Aufmerksamkeit erregte der Sieg des Finnen Tapani Pulkkinen im Main Event der Serie – einem 8-Game-Turnier mit einem Buy-in von 800 Euro. Dieses Turnier verzeichnete 146 Entries und war mit einem Preispool von 97.090 Euro das größte Event der Serie. Der Sieger erhielt 22.250 Euro – das höchste Preisgeld des Festivals. Der Weg von Nicolas Bokowski zum Titel „EMPC Spieler der Serie“ Nicolas Bokowski aus Deutschland zeigte beeindruckende Konstanz und erreichte während des Festivals fünfmal die Geldränge. Seine Serie begann mit dem Sieg im €300 Nordic Special Mix , wo er im Heads-up den Slowenen Blaz Zerjav besiegte und 6.150 Euro gewann. Zur Erinnerung: Zerjav hatte 2025 sowohl das Main Event als auch den Titel „Spieler der Serie“ gewonnen, doch diesmal ließ Bokowski ihm keine Chance auf eine Wiederholung des Erfolgs. Ein weiteres Top-Ergebnis erzielte Bokowski im High Roller €1.500 S.O.R.B.E.T. High Roller . Im spannenden Heads-up gegen Patrick Stacey, das dreieinhalb Stunden dauerte, musste sich der Deutsche geschlagen geben, fügte seinem Bankroll aber weitere 12.830 Euro hinzu. Stacey erhielt für den Sieg 20.230 Euro. Darüber hinaus belegte Bokowski den dritten Platz im Eröffnungsturnier der Serie, dem €300 Big Bet Mix , und erreichte noch zweimal die Geldränge. Die Gesamtpunktzahl betrug 809,5 – genug, um die engsten Verfolger souverän hinter sich zu lassen. Seun Oluwole aus England war Bokowskis Hauptkonkurrent. Er erreichte dreimal den Finaltisch: Vierter im €200 S.O.R.B.E.T. , Zweiter in Senkel's Paradise Pick'em und Dritter im Main Event, wo er 10.930 Euro gewann. Philipp Krieger, ebenfalls aus Deutschland, schaffte am letzten Tag der Serie einen beeindruckenden Sprung. Der Sieg im Abschlussturnier €200 Omaha Dealer's Choice gegen den Esten Heiti Riisberg brachte ihm 3.004 Euro ein und katapultierte ihn vom 19. auf den dritten Platz im Gesamtklassement. Für Krieger war es der fünfte Cash beim Festival. Leaderboard „EMPC Spieler der Serie“ 1. Nicolas Bokowski (Deutschland) — 809,5 Punkte 2. Seun Oluwole (England) — 702 Punkte 3. Philipp Krieger (Deutschland) — Platz gesichert durch Sieg im letzten Turnier Das Leaderboard wurde auf Basis aller 12 Turniere erstellt, berücksichtigte die Tiefe des Runs in jedem Event und ermöglichte es Spielern, die regelmäßig in die Geldränge kamen, auch ohne Sieg im Main Event um den Gesamtsieg zu kämpfen. Main Event: Triumph für Tapani Pulkkinen Der größte Preispool wurde im €800 8-Game Main Event ausgespielt, das acht verschiedene Pokervarianten vereinte. 146 Spieler nahmen teil, und am Finaltisch trafen die stärksten Vertreter verschiedener Länder aufeinander. Tapani Pulkkinen aus Finnland ging mit dem zweitgrößten Stack ins Finale, lag nur hinter Wantao Tang, konnte aber in den entscheidenden Händen seinen Vorteil ausspielen. Im Heads-up traf Pulkkinen auf den Dänen Christian Elgstrøm und setzte sich durch, was ihm 22.250 Euro einbrachte. Elgstrøm wurde Zweiter (15.070 Euro), Seun Oluwole belegte den dritten Platz und erhöhte seine Gewinne um 10.930 Euro. Pulkkinen betonte nach dem Sieg, dass seine Strategie einfach war: möglichst rational spielen und auf das nötige Quäntchen Glück hoffen. Er hob zudem hervor, dass seine stärkste Disziplin Pot-Limit Omaha ist – genau in dieser Variante fiel die entscheidende Hand des Finales. Der amtierende Champion Blaz Zerjav nahm ebenfalls am Turnier teil, schied jedoch auf Platz 22 aus und verpasste die Geldränge um nur drei Plätze – Seun Oluwole eliminierte ihn. Ergebnisse des Finaltisches EMPC Main Event 2026 1. Tapani Pulkkinen (Finnland) — €22.250 2. Christian Elgstrøm (Dänemark) — €15.070 3. Seun Oluwole (England) — €10.930 Vielfalt der Formate und Festival-Atmosphäre Die EMPC 2026 zeichnete sich durch eine große Bandbreite an Formaten aus: von klassischen Limit-Games bis zu beliebten Mixes wie Big Bet Mix und 8-Game. Die Buy-ins reichten von 200 bis 1.500 Euro, was sowohl Profis als auch Mixed-Game-Enthusiasten anzog. Laut Pulkkinen war die Atmosphäre während der Serie sehr freundlich und trug zur Popularisierung von Mixed-Games bei: „Ich hatte großen Spaß, die Atmosphäre ist hier großartig, und ich bin sicher, dass viele Lust bekommen werden, diese Formate auszuprobieren.“ Insgesamt wurden in 12 Turnieren 371.070 Euro ausgespielt, und unter den Siegern und Finalisten waren Vertreter aus verschiedenen Ländern: Deutschland, Finnland, England, Dänemark, Slowenien, Estland. Das unterstreicht den hohen internationalen Status der Serie und das Interesse an Mixed-Games auch außerhalb der traditionellen Pokerzentren. Schlüsselteilnehmer und ihre Erfolge Zu den herausragenden Spielern des Festivals zählten: Blaz Zerjav (Slowenien) — EMPC-Champion 2025, dieses Jahr knapp an den Geldrängen im Main Event gescheitert; Patrick Stacey — Sieger des High Roller €1.500 S.O.R.B.E.T. High Roller (€20.230); Heiti Riisberg (Estland) — Finalist im Abschlussturnier der Serie; Philipp Krieger (Deutschland) — Durchbruch im Leaderboard dank Sieg im letzten Turnier; Seun Oluwole (England) — drei Finaltische, dritter Platz im Main Event und zweiter Platz in Senkel's Paradise Pick'em; Tapani Pulkkinen (Finnland) — Champion des Main Events und Gewinner des größten Preises des Festivals. Zu den weiteren im Festivalrückblick erwähnten Teilnehmern gehörten Alexander Aaneland, Andres Korn, Christophe Stammet, Eirik Kristiansen, Erik Sønste­by, Ilkka Heikkila, Jerry Ödeen, Marius Toverud, Patrick Stacey, Raymond For. Was das für Spieler der PPPoker Clubs bedeutet Für Mitglieder der PPPoker Clubs bietet das EMPC 2026 mehrere wichtige Erkenntnisse. Erstens sind Konstanz und regelmäßige Geldplatzierungen mindestens genauso wichtig wie einzelne große Gewinne. Mixed-Game-Formate ermöglichen es, in verschiedenen Disziplinen sein Können zu zeigen – besonders relevant für Spieler, die Vielseitigkeit und Weiterentwicklung anstreben. Zweitens bestätigt das wachsende Interesse an Mixed-Games bei internationalen Serien, dass das Erlernen neuer Formate nicht nur das eigene Spielniveau hebt, sondern auch die Chancen auf erfolgreiche Teilnahmen an den Club-Ligen von PPPoker erhöht. Praxis in Turnieren wie 8-Game, Big Bet Mix, Omaha Dealer's Choice und anderen Varianten hilft, sich auf große Events vorzubereiten und die Erfolgschancen zu steigern. Schließlich zeigt die Erfahrung der EMPC, dass auch Amateure wie Philipp Krieger beeindruckende Ergebnisse erzielen können, wenn sie aktiv an der Serie teilnehmen und jede Gelegenheit für einen Cash nutzen. Das ist ein starker Anreiz für PPPoker-Spieler, sich nicht auf eine Disziplin zu beschränken, sondern verschiedene Formate auszuprobieren, den eigenen Poker-Horizont zu erweitern und die Chancen auf große Erfolge zu erhöhen.