Andre Winkler gewinnt das EPC Masters 2026 Turnier in Rozvadov

Andre Winkler setzt sein erfolgreiches Jahr fort, indem er das prestigeträchtige €2.000 EPC Masters im King's Resort, Rozvadov, gewinnt und das King's Royal Scepter erringt.

Im Jahr 2026 überrascht Andre Winkler weiterhin die Pokergemeinschaft mit seinen Erfolgen. Nach seinen spektakulären Siegen bei großen Turnieren, darunter der Gewinn eines goldenen WSOP-Rings und eines großen Preisgelds im Juli, stand Winkler erneut im Mittelpunkt des Interesses. Dieses Mal wurde er Champion des €2.000 EPC Masters, das im Rahmen der ersten King's Million European Championship Serie im King's Resort, Rozvadov, stattfand. Sein Sieg brachte ihm nicht nur die prestigeträchtige King's Royal Scepter-Trophäe – eine von nur zehn existierenden – sondern auch ein beachtliches Preisgeld ein. Kontext: King's Million European Championship Serie und King's Resort Das King's Resort in Rozvadov ist eine bekannte Poker-Location, die regelmäßig die größten europäischen und internationalen Turniere ausrichtet. Im Jahr 2026 fand hier erstmals die King's Million European Championship Serie statt, die Spieler aus ganz Europa zusammenbrachte. Eines der wichtigsten Events der Serie war das €2.000 EPC Masters, das 346 Entries und einen Preispool von €602.040 verzeichnete. Ein besonderes Merkmal der Serie waren die einzigartigen Trophäen – das King's Royal Scepter, von denen es nur zehn gibt. Genau diese Trophäe war das Hauptziel von Andre Winkler schon vor Beginn des Turniers. Andre Winklers Weg zum Sieg: Vom Shortstack zum Triumph Andre Winkler startete den Finaltag des Turniers unter den 69 verbliebenen Spielern mit einem großen Stack. Dadurch erreichte er ohne größere Schwierigkeiten die Geldränge, die ab Platz 52 begannen. Doch als nur noch 13 Spieler im Rennen waren, wurde es für Winkler kritisch: Sein Stack betrug nur noch acht Big Blinds – eine äußerst verwundbare Position, bei der jedes verlorene All-In das Aus bedeuten konnte. In diesem Moment war Winkler mit König-Drei gegen ein Paar Achter von MajiMike all-in. Auf dem Flop traf er den König, konnte sich verdoppeln und blieb im Rennen um den Titel. Danach begann sein „märchenhafter“ Lauf durch das Turnier. Am Finaltisch startete Winkler mit 22 Big Blinds und lag damit im Mittelfeld des Chipcounts. Während andere Spieler schnell ausschieden, verfolgte Winkler eine vorsichtige Strategie, vermied große Pots und kletterte Stück für Stück die Preisgeldleiter nach oben. Der Schlüsselmoment kam, als nur noch vier Spieler übrig waren. Winkler machte einen mutigen Hero Call mit einem kleinen Paar gegen einen Bluff von Pasquale Casella. Dieser Gewinn festigte seine Position. Kurz darauf versuchte Casella erneut zu bluffen, verlor aber wieder Chips an Winkler und schied wenig später aus. Im Three-Handed-Play unterlag Tobias Peters Marco Giordano in einem großen All-In (ein sogenannter „Cooler“ – eine Situation, in der starke Hände aufeinandertreffen), sodass Winkler und Giordano ins Heads-Up einzogen. Heads-Up: Deal und Kampf um die Trophäe Vor Beginn des Duells hatte Marco Giordano einen etwa zwei zu eins Chiplead. Doch Winkler konnte sich schnell verdoppeln und die Führung übernehmen. Anschließend gewann er mehrere Hände in Folge und baute seinen Vorsprung weiter aus. Die Spieler einigten sich auf einen Deal: Dank seines größeren Stacks erhielt Giordano €118.400 – die höchste Auszahlung des Abends, während Winkler sich €99.600 sicherte und weiter um die Trophäe spielte. In der entscheidenden Hand ging Giordano mit König-Vier gegen Dame-Zehn von Winkler all-in. Auf dem Flop traf Winkler ein Paar und am River vervollständigte er einen Flush, was ihm den Sieg und das begehrte King's Royal Scepter einbrachte. Nach dem Turnier gab Winkler zu, dass er sich etwas müde, aber sehr glücklich fühlte. Er betonte, dass er nach seinem Erfolg bei der EPM vor zwei Monaten beschlossen hatte, viel mehr Turniere zu spielen, als ursprünglich geplant. Seinen Angaben zufolge lief die Serie zunächst nicht gut, er machte viele Re-Entries („feuerte viele Bullets“), aber am Ende wurde alles mit dem Triumph belohnt. Finaltisch: Ergebnisse und Preisgelder Am Finaltisch des €2.000 EPC Masters trafen sowohl erfahrene Profis als auch Freizeitspieler aufeinander. Winkler gab an, dass er erst vor zweieinhalb Jahren mit Live-Poker begonnen habe, aber bereits Dutzende Cashes im King's Resort vorweisen kann. So wurden die Preisgelder unter den Finalisten verteilt: 1. Platz: Andre Winkler — €99.600* 2. Platz: Marco Giordano — €118.400* 3. Platz: Tobias Peters — €68.100 4. Platz: Pasquale Casella — €49.900 5. Platz: Fatih Sen — €36.900 6. Platz: Sebastian Kotowicz — €27.800 7. Platz: Paul Craciunas — €21.100 8. Platz: Catalin Moraru — €16.200 9. Platz: MajikMike — €12.500 *Die Beträge für Platz 1 und 2 wurden nach dem Heads-Up-Deal festgelegt Der gesamte Preispool des Turniers betrug €602.040, der Buy-in lag bei €2.000. Insgesamt nahmen 346 Spieler teil, was das große Interesse an diesem Event unterstreicht. Meinung des Siegers: Warum das King's Resort die beste Wahl für Spieler ist Winkler teilte seine Erfahrungen im King's Resort und betonte, dass es für Turniere mit Buy-ins zwischen €300 und €1.000 weltweit keine Konkurrenz gebe. Seinen Worten nach findet man hier jede Woche ein Turnier mit einem Preispool von rund einer Million Euro. Er berichtete außerdem, dass er bis 2024 hauptsächlich online gespielt habe, sich dann aber auf Live-Turniere konzentrierte. Heute nutzt er Online-Plattformen nur noch zur Qualifikation für Live-Events, den Rest der Zeit verbringt er in Casinos weltweit. Für 2026 hatte er geplant, etwa 50 Turniere zu spielen, schätzt aber, dass es am Ende über 100 werden. Schlüsselspieler und ihr Weg am Finaltisch Am Finaltisch trafen starke Gegner aufeinander: Tobias Peters – erfahrener Profi, der nach einer verlorenen großen Hand gegen Marco Giordano den dritten Platz belegte. Pasquale Casella – bluffte aktiv, verlor aber zweimal große Pots an Winkler und wurde Vierter. Fatih Sen, Sebastian Kotowicz, Paul Craciunas, Catalin Moraru, MajikMike – jeder von ihnen zeigte eine respektable Leistung, musste sich aber den glücklicheren und ausdauernderen Gegnern geschlagen geben. Besonders hervorzuheben ist MajikMike, der Winkler fast aus dem Turnier warf, aber schließlich in einer entscheidenden Hand gegen ihn verlor und so dem späteren Champion die Rückkehr ins Spiel ermöglichte. Was das für PPPoker-Clubspieler bedeutet Für Mitglieder der PPPoker-Clubs ist diese Geschichte ein hervorragendes Beispiel dafür, wie regelmäßige Praxis und die Teilnahme an verschiedenen Turnierformaten auch in kurzer Zeit zu großen Erfolgen führen können. Andre Winkler begann erst vor zweieinhalb Jahren mit Live-Poker und hat bereits Siege bei den größten europäischen Serien errungen. Das bestätigt: Die im Online-Spiel und bei Clubturnieren gesammelte Erfahrung kann eine ausgezeichnete Grundlage für den Wechsel ins Live-Poker sein. Winkler nutzt Online-Plattformen ausschließlich zur Qualifikation für Live-Events. Dieser Ansatz ist auch für PPPoker-Spieler relevant: Regelmäßige Online-Turniere und Satellites ermöglichen es nicht nur, Fähigkeiten zu entwickeln, sondern auch Tickets für große Live-Serien zu gewinnen. Das ist die Chance, sich auf der Weltbühne zu beweisen – selbst wenn man gerade erst mit Poker beginnt. Schließlich ist Winklers Geschichte eine Erinnerung an die Bedeutung von Disziplin und Geduld. Seine Strategie am Finaltisch – vorsichtiges Spiel und kluges Ausnutzen der Chancen – brachte den Erfolg. Für PPPoker-Clubspieler ist das ein Signal: Man muss kein Profi mit jahrelanger Erfahrung sein, um auf große Preise hoffen zu dürfen. Wichtig ist, seine Chance zu nutzen, aus Erfahrungen zu lernen und keine Angst vor großen Zielen zu haben.